Wer ist Satoshi Nakamoto?

 

Ob Carl Benz als Erfinder des Automobils oder Steve Jobs und sein Apple-Imperium. Die Gründer und Schöpfer dieser revolutionären Technik sind uns allen bekannt.
Doch wer hat eigentlich den Bitcoin und die Blockchain erfunden?
Leider ist diese Frage nicht so klar zu beantworten. Im letzten Jahrzehnt entstand eher ein Mythos über den wahren Gründer.

Wer hat dieses komplexe System entstehen lassen und warum lässt er oder sie sich nicht von der Öffentlichkeit feiern?

In diesem Beitrag werden wir Euch zumindest das was bislang bekannt ist offenbaren und Euch auch mal jemanden vorstellen, der meint Satoshi Nakamoto zu sein.

Doch fangen wir chronologisch an:

Im Jahr 2009 wurde der erste sogenannte Bitcoin-Client installiert und ebnete so den Weg für die Entstehung einer Bitcoin-Community. Einige Jahre zuvor wird er demnach bereits an dem Bitcoin-Protokoll herumgetüftelt haben.

Im November 2008 wurde im Vorfeld eine dubiose, verschlüsselte Email veröffentlicht. Aus Ihr gingen die Funktionalität und die Grundidee des Bitcoins und der Blockchain hervor. Das erste „Whitepaper“ war geboren.

Rückverfolgungen der Email blieben erfolglos und seither verschwand Satoshi Nakamoto wieder spurlos.

Agiert er alleine oder hat er Helfer?
Wer oder was er nun genau ist, bleibt also völlig unklar. Er agiert allerdings nicht allein, soviel steht fest. Über die Bitcoin-Community bildete sich eine Programmier-Gemeinde die sich darauf spezialisierte, Bitcoin sicherer und besser zu machen. Er kommunizierte regelmäßig mit Ihnen. Wer jedoch glaubt, Sie wüssten daher mehr über Satoshi, der irrt.

Nakamoto scheint seine Anonymität ganz besonders wichtig zu sein. 2011 verließ er dann das Projekt und ließ das Kern-Team (Core-Team) ohne Ihn weitermachen, damit er sich anderen Dingen widmen kann.

Der Name Satoshi Nakamoto dient nur als Pseudonym. Es ist kein echter Name sondern verinnerlicht eine Botschaft. Übersetzt heisst es in etwa der „klardenkende Gründer“. Vielleicht soll dies zum Ausdruck bringen, dass Bitcoin nicht mal eben so aus der Hand eines Tagträumers entstand.

Ist das hier wirklich Satoshi Nakamoto?
Neben unzähligen Nerds, die alle angeblich Satoshi sind, gab es 2016 ein sehr ernstzunehmendes Statement der Zeitschrift „Economist“ und der „BBC“. Hierin outete sich ein Australier, namens Craig Steven Wright, als der wahre Schöpfer der Blockchain.

Anders als bei all den anderen, konnte Wright seine Behauptung technisch untermauern und er habe bestätigt Bitcoins zu besitzen, die nur der Gründer haben könnte.

Hier spaltet sich jedoch die Kryptogemeinde. Viele stellen sein Outing in Frage. Auf einer großen Veranstaltung im April 2018 (Deconomy), wurde er vom Ethereum-Gründer Vitalik Buterin gar beschimpft.

Daher sind außer zahlreicher Gerüchte auch im Jahr 2018 noch keine weiteren Erkenntnise vorhanden. Im August 2018 wurden nun sogar von einer russischen Crowdfunding-Plattform (Spendenplattform) Gelder für die Enttarnung Nakamotos eingesammelt. Mit dem Geld sollen Ermittler beauftragt werden.

Wie viel Einfluss hat Nakamoto auf den Bitcoin heute?
Satoshi Nakamoto soll übrigens fast 1 Millionen Bitcoin geschürft (Mining) haben. Genauso viele Bitcoin Cash sollte er nach dem Fork im August 2017 besitzen.Dies bedeutet natürlich, dass er einen unfassbar großen Einfluss auf den Bitcoin und Bitcoin Cash hätte. Zumindest könnte er den Preis stark beeinflussen.

Was nun wirklich an dem Mythos dran ist, kann niemand so recht sagen. Sollte es Neuigkeiten geben, werdet Ihr natürlich umgehend mit News versorgt.